Avenarius’ Book of Quotations
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Karl May

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Drei Zitate Karl Mays (1, 2, 3) wurden unter die Mottos von Avenarius’ Zitatenbuch aufgenommen: besuchen Sie die Mottoseite dieser Online-Zitatensammlung. Auf einer weiteren Webseite finden Sie eine alternative Übersicht von Karl-May-Links.

Neue Fassung dieser Webseite!

Sie lesen derzeit die alte Fassung dieser Webseite. Dieses gesamte Online-Zitatenbuch wird derzeit (angefangen 2007) in ein Wiki umgestaltet (das dieselbe Software wie die Wikipedia nutzt). Das Wiki-Format des Zitatenbuchs wird es allen Besuchern dieser Webseiten ermöglichen, ihre Lieblingszitate jeder bereits erhältlichen Zitatensammlung hinzuzufügen, wie auch neue Zitatensammlungen zu gründen – mit Passagen aus beliebigen Werken und von beliebigen Autoren, die zitierenswert erscheinen.

Besuchen Sie die neue Karl-May-Webseite im Wiki-Format! Sie können auch selbst zur neuen Fassung der Webseite beitragen. Der gesamte Inhalt dieser alten Fassung der Karl-May-Webseite, wie auch alle bereits erhältlichen Karl-May-Zitate, werden schrittweise in das neue Wiki eingebaut.

Bereits verarbeitet in Avenarius’ Zitatenbuch:

       Im Lande des Mahdi I   (1891/2)   [41 KB + 21 KB]
       Im Lande des Mahdi II   (1892/3)   [73 KB + 29 KB]

Bald werden erscheinen:

     In den Schluchten des Balkan   (1885-7)
     Durch das Land der Skipetaren   (1887/8)
     Der Schut   (1888+1892)
     Im Lande des Mahdi III   (1893+1896)
     Winnetou I   (1893)
     Winnetou II   (1875/1888/1893)
     Winnetou III   (1880/1882/1893)
     Winnetou IV   (1910)
     Mein Leben und Streben   (1910)

Weitere vier Zitatenabteile:

     Verschiedene Zitate Karl Mays
     Schlechteste Zitate Karl Mays
     Zitiert von Karl May
     Andere über Karl May

Zitatensammlungen aus anderen Werken Karl Mays werden folgen.

Karl-May-Illustrationen

Jede Menge von Illustrationen zu Karl Mays Werken sind auf den Webseiten der Karl-May-Gesellschaft erhältlich: hier finden Sie eine Übersicht von Illustrationen.

hier gibt es mehr Sascha-Schneider-Buchdeckelbilder (klick!) Zu den bekanntesten Karl-May-Illustrationen gehören jene von Sascha Schneider (1870–1927); einige von ihnen befinden sich bei der KMG – siehe dort eine Übersicht von Sascha Schneiders Titelbildern zu Mays Werken.

Weitere 9 bei der KMG noch nicht erhältliche Sascha-Schneider-Illustrationen können derzeit in Avenarius’ Zitatenbuch angesehen werden, darunter der links abgebildete Buchdeckel zu einer Vorkriegsausgabe (1904) von Mays Am Rio de la Plata (dasselbe Bild im Großformat).

Karl May im Web und Buch

Eine Idealquelle: die Karl-May-Gesellschaft, auf www.karl-may-gesellschaft.de. Hier werden über 40 Werke Karl Mays im Volltext geboten, in der ursprünglichen Textgestalt. Ein Verzeichnis dieser im Internet vorhandenen Texte können Sie sehen, wenn Sie diesen Link anklicken (der Sie auf die Seiten der KMG weiterführen wird). Doch auch unsere Website bietet Ihnen direkte Links zur KMG, zum Herunterladen von Karl-May-Werken im Volltext. KMG-Texte sind auch anderswo im Internet erhältlich, so beim Projekt Gutenberg und bei der Karl-May-Stiftung.

Eine weitere Idealquelle: die im Februar 2003 von Hermann Wiedenroth bei digitale-bibliothek.de herausgegebene CD Karl Mays Werke, die hier vorgestellt wird und bestellt werden darf. Die CD ist gedacht als Pendant der papiernen Historisch-Kritischen Ausgabe (HKA) desselben Editors, und zugleich als Vorgeschmack auf sie, da diese nach vielen Jahren erst zur Hälfte vorliegt. Anders die CD: sie beinhaltet sogut wie alles, was Karl May je schrieb, und in der zuverläßigsten (stets den Ausgaben letzter Hand entsprechenden) Textgestalt. Die CD ist ein Muss für jeden Karl-May-Fan; doch sie ist teuer: € 50 (€ 40 für Mitglieder der KMG).

Gewarnt werden muss dagegen vor unzähligen Bearbeitungen von Karl Mays Werken, da diese manchmal nur noch wenig mit den von Karl May geschriebenen Werken zu tun haben. Mays Werke wurden in vielen Ausgaben (seit Mays Tod 1912 bis heute) willkürlich entstellt und primitivisiert, wodurch sie einem breiten Publikum (besonders Kindern) zugänglicher gemacht werden sollten. Am sichersten ist es, Karl-May-Bearbeitungen ganz zu meiden – denn Verlage kennzeichnen aus kommerziellen Gründen ihre tausendfachen Eingriffe in Mays Originaltexte nicht, sodass der Leser von Karl-May-Bearbeitungen keine Möglichkeit hat, zu erfahren, was denn in solchen Büchern von Karl May stammt und was von seinen posthumen Redakteuren ins Buch hineingefügt, im Buch umgeschrieben oder aus dem Buch entfernt wurde. Ausführlich zu diesem Thema informierten zu früheren Zeiten Ralf Harders exzellente Webseiten Der verschliffene Diamant. Doch Ralf Harder zog es später vor, die Friedenspfeife anzuzünden, und seine gut recherchierten Webseiten sind heute im Internet leider nicht mehr erhältlich.

Auch der Autor dieser Webseite möchte es ihm nachmachen, indem er sich für seine in der Vergangenheit oft unbändigen (auch auf dieser Webseite verbrochenen) Angriffe gegen Herausgeber von Karl-May-Bearbeitungen entschuldigt – in erster Reihe beim Karl-May-Verlag. Das Problem liegt darin, dass es im deutschsprachigen Raum eben die „grüne Reihe“ des KMV ist, die unter Lesern und in Bibliotheken am meisten verbreitet ist. Bei dieser Reihe geht es jedoch um Karl-May-Bearbeitungen, obwohl diese Tatsache in den Büchern selbst nicht erwähnt ist. Die Webseiten des KMV sprechen dagegen klare Sprache: hier sind deutliche Stellungnahmen zu Text- und Bildrevisionen sowie zu Bearbeitungen nachzulesen. Über die Entstehungsgeschichte von KMV-Bearbeitungen informiert der KMV-Sonderband Der geschliffene Diamant – eine faszinierende Lektüre.

Ebenfalls mitreißend ist der Besuch der von Jenny Florstedt betriebenen Website karl-may-buecher.de, die (wie Jenny schreibt) „zwar nur die Ausgaben ab 1963 erfasst, aber dafür verlagsübergreifend. Man sieht hier auf Anhieb, welche Bände bearbeitet sind (und das sind ja nicht nur jene des KMV) und welche Texte überhaupt neu ediert wurden. Die KMG‑Reprints sind ebenfalls erfasst.“

Seine Haltung zu Bearbeitungen seiner Texte, die den Lesern und Buchkäufern jedoch nicht als Bearbeitungen, sondern als „Originalausgabe“ präsentiert werden, und somit mehr an umschreibende Neufassungen als an Bearbeitungen erinnern, äußerte May in seiner Autobiografie Mein Leben und Streben (Kapitel 8, Seite 234 der Erstauflage von 1910):

„Ich habe Korrekturen und Kürzungen nie geduldet. Der Leser soll mich so kennen lernen, wie ich bin, mit allen Fehlern und Schwächen, nicht aber wie der Redakteur mich zustutzt.“

Von den vielen Karl-May-Buchausgaben darf uneingeschränkt besonders die bereits erwähnte Historisch-kritische Ausgabe (HKA, genannt auch Karl Mays Werke, KMW) empfohlen werden – oder aber, selbstverständlich, ihre digitale CD-Fassung. (Besuchen Sie die Homepage der Ausgabe.) Sie ist auf 99 Bände geplant und wird von Hermann Wiedenroth herausgegeben (vormals in Zusammenarbeit mit Hans Wollschläger). Es sind seit 1987 bis heute (Stand: März 2006) 48 Bände dieser hervorragenden und zuverläßigen Reihe erschienen: zuerst beim Greno Verlag, Nördlingen; später beim Haffmans Verlag, Zürich; heute wird die Reihe im Bücherhaus Bargfeld fortgesetzt. Wer bereits heute den Text sämtlicher Bände der HKA lesen möchte, dem sei die HKA-CD empfohlen.

Eine schöne 33-bändige Taschenbuch-Auswahl aus der Historisch-kritischen Ausgabe ist 1996 beim Haffmans Verlag, Zürich, unter dem Titel Zürcher Ausgabe erschienen. Eine noch herrlichere Auswahl von HKA-Texten (üppig illustriert und trotzdem preiswert) brachte 2002 der Weltbild-Verlag auf den Markt: Karl-May-Klassiker in illustrierten Ausgaben (42 Bände; lesen Sie eine Vorstellung der Ausgabe). Es lohnt sich ebenfalls, den Tradingpost-Onlineshop der Karl-May-Stiftung zu besuchen, der „mit einer großen Auswahl diverser May-Literatur dem Erhalt des Karl‑May‑Museums in Radebeul bei Dresden dient“.

Für Sammler mit dicken Geldbörsen müssen auch die prächtigen Reprints des Karl-May-Verlags empfohlen werden. Zuletzt (2005-6) erscheint dort sogar Mays letzter Orient-Roman, Ardistan und Dschinnistan – von der Literaturkritik häufig als Mays bestes Werk gefeiert – in einer von Hans Wollschläger herausgegebenen kritischen Ausgabe. Dies ist eine andere kritische Ausgabe als jene auf der HKA‑CD, da die kritische Ausgabe beim KMV als erste von Mays Manuskripten des Romans ausgehen kann. Auch die Karl-May-Gesellschaft verfügt über wertvolles und umfassendes Reprint-Programm.
 

Der Leser soll mich so kennen lernen, wie ich bin, mit allen Schwächen und Fehlern, nicht aber wie der Redakteur mich zustutzt. [Mein Leben und Streben (klick!)]

Karl May (1842–1912),
deutscher Abenteuerschriftsteller, Autor von berühmten, frei erfundenen „Reiseerzählungen“ (Foto aus dem Jahr 1907). Nach dem Auffliegen des selbsttrügerischen Spiels behauptete er, die Erzählungen seien ja allesamt von Anfang an symbolisch gemeint und so angelegt gewesen.

May ist der bis heute am meisten gedruckte deutsch schreibende Autor. Er schuf Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar, Marah Durimeh und andere Märchengestalten – die von allzu vielen May-Fans und -Gegnern als realistisch empfunden wurden.

In der Spätzeit (20. Jahrhundert): von der Literaturkritik besonders geschätzte, kompliziertere, offenkundige Symbolwerke. Auch diese jedoch weiterhin in der Gestalt von „Reiseerzählungen“.

Diskussions-Mailinglisten und Diskussionsforen
im Internet

Zur Zeit gibt es vier Mailinglisten:

1)   KMG-Mailingliste – die traditionsreichste Liste (gegründet 1996), mit 255 Teilnehmern (Stand: März 2006). Oft widmet sie sich Fragen zur literarischen Karl-May-Forschung; sie wird von der Karl-May-Gesellschaft und ihrem eminenten Mitglied Giesbert Damaschke verwaltet. Der Zugang ist offen für alle; man schreibt sich ein, indem man die Worte „subscribe kmg“ (ohne Anführungszeichen) an die Adresse majordomo@lists.uni-bielefeld.de verschickt.

2)   indonesische Karl-May-Liste, auf der in indonesischer Sprache über Karl May diskutiert wird. Gegründet im Herbst 2000 bei Yahoogroups; man schreibt sich ein, indem man eine leere Email an die Adresse indokarlmay‑subscribe@yahoogroups.com verschickt. Die Anzahl der Teilnehmer ist 614 (Stand: März 2006).

3)   Karl-May-Liste auf Yahoogroups, wo auf deutsch oder englisch über Karl May unverbindlich geplaudert werden kann. Man schreibt sich ein, indem man eine leere Email an die Adresse KarlMay-subscribe@yahoogroups.de verschickt. Die Liste wurde Anfang 2000 gegründet und beträgt 146 Teilnehmer (Stand: März 2006).

4)   die Karl-May-Babylon-Liste bei Yahoogroups: alle Sprachen der Welt sind zuläßig, um Themata rund um Karl May und seine multinationale Phantasiewelt anzusprechen. Die Liste wurde Anfang 2001 gegründet; es sind zur Zeit (März 2006) 32 Mitglieder eingeschrieben. Um teilzunehmen, verschicken Sie eine leere Email an die Adresse babylon-karlmay-subscribe@yahoogroups.com.

Die niederländische Karl-May-Liste (Diskussionssprache Niederländisch) wurde im Mai 2002 gegründet. Es waren jedoch nur etwa 10 Teilnehmer dabei und die Liste wurde nach 2 Jahren eingestellt.

Folgende Online-Diskussionsforen zu Karl May müssen wir empfehlen:

•   Forum der fantastischen, Karl May gewidmeten Zeitschrift Karl May & Co.

•   Forum der Karl-May-Stiftung: hier geht es besonders wissenschaftlich zu.

•   Forum von karl-may-buecher.de – hier gibt es immer wieder aktuelle Leserunden zu vorher abgesprochenen Büchern oder Geschichten, an denen man sich beteiligen kann.

(Für die Forenübersicht vielen Dank an Sabine Dirksen!)

Karl-May-Diplomarbeit

Der Betreiber dieser Website schrieb eine Diplomarbeit über Karl May, womit er sein Germanistik- und Anglistik-Studium an der slowakischen Komenský-Universität in Bratislava abschloss. Eine im Mai 2001 revidierte Fassung der Diplomarbeit kann hier heruntergeladen werden; eine neu durchgesehene Fassung im HTML(Webseiten)-Format wird künftig erscheinen.

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30. Juni 2008