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Romans bleibt!!!! denn: ähnlich ''glänzend'' hat Karl May zum Beispiel auch den ''[[Quotations:Winnetou III|Winnetou III]]'' angefangen – er konnte jedoch sein eigenes hohes Tempo ''nicht'' über 500 Seiten lang durchhalten... was jedoch ''hier'', auf den ersten 230 Seiten von ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' May den Lesern bietet – das ist eine '''erzählerische ''Souveränität''''', die ich für '''''un'''''übertrefflich, ''eben'': '''''klassisch''''' halte!!!!! und May versteht es „nebenbei“, seine ''Action-Comedy'' mit naiv-''philosophischen'' und ''religiösen'' Höhepunkten ''zusätzlich'' zu bereichern: '''''zusammen''''' ergibt das eine '''''Mischung''''', die '''''nur''''' von Karl May stammen kann!!!!! hier erleben wir Karl May als den '''''perfekten''''', '''''reif'''''gewordenen Erzähler, der er in den meisten seiner '''früheren''' Romane ''nicht'' '''durch'''gehend war!!!! erst ''diese'' '''erzählerische''' Vollkommenheit im '''„alten“''' Stil der ''„Reiseerzählungen“'' ist es, glaube ich, die für Karl May den Weg bahnte zu seiner „schriftstellerischen Revolution“, also zu seinen '''''offen'''''kundig symbolischen, '''nach''' 1899 geschriebenen Werken (der gegenwärtige Roman entstand 1891-2). und was May in ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' ebenso erfolgreich ''kombiniert'', wie '''Action''' und '''Comedy''', ist seine übliche '''Selbstherrlichkeit''' mit seiner '''''ebenso''' charakteristischen'' (von der Literaturkritik jedoch schändlich '''''un'''''beachteten) '''''Selbst''-Ironie'''; ''diese '''Mischung''''' ist in ''Ansätzen'' auch in den schlechtesten Werken Mays vorhanden – jedoch eine solch ''hinreißende '''Harmonie''''' von '''überheblichem''' und '''selbstironischem''' Karl May, wie eben in diesem Buch (und exemplarisch im [[#S. 229|gegenwärtigen Zitat]]), habe ich selten erlebt!!!!! [Nachtrag aus dem Jahr 1999, als ich diesen Roman bereits zu Ende gelesen habe: May ist sich in ''diesem'' Band in großem und ganzem '''treu''' geblieben, ''bis zum Ende''. das heißt: ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' kann berechtigt ein ''Meisterwerk'' genannt werden. und '''trotzdem''' würde ich es zu den ''kleineren'' Meisterwerken Mays zählen – also ''nicht'' zu den ''Allerbesten'' wie ''[[Quotations:Winnetou I|Winnetou I]]'', ''[[Quotations:Durchs wilde Kurdistan|Durchs wilde Kurdistan]]'' oder ''[[Quotations:Mein Leben und Streben|Mein Leben und Streben]]''. was ''erfreulich'' ist: inzwischen habe ich auch den ''zweiten'' Teil der Trilogie ''Im Lande des Mahdi'' gelesen; und dieser scheint mir ''noch besser, noch gediegener, noch hinreißender'' zu sein (abgesehen von einer kleinen Flaute zu Anfang des Bandes), als der gegenwärtige ''erste'' Teil – ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|Im Lande des Mahdi II]]'' kommt fast an ''[[Quotations:Winnetou I|Winnetou I]]'' heran!!! es bleibt abzuwarten, ob der ''dritte und abschließende'' Teil der Reihe dieses ''Höchst''-Niveau halten kann; aus meinen Kindheitserinnerungen, das heißt aus einer damals gelesenen und wahrscheinlich schlechten Übersetzung, ließe sich vermuten, ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' könnte der ''Höhepunkt'' '''schlechthin''' werden!!!] [wurde es aber nicht!! (Nachtrag aus dem Jahr 2000:) ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' ist einer der schlechtesten Romane, die ich je von May gelesen hab. wie schon [[Quotations:Winnetou II|Winnetou II]] und [[Quotations:Winnetou III|Winnetou III]] scheint ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' eines jener Werke zu sein, die man vielleicht als Kind noch mögen kann, die aber für einen Erwachsenen in dieser oder jener Hinsicht unerträglich sind: für die Reifgewordenen sind sie keine ernstzunehmende Literatur mehr. (Im Unterschied etwa zu den ''für jedes Lebensalter'' hervorragenden ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|Mahdi II]]'' und ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Mahdi I]]'', vom Spätwerk ganz zu schweigen!!) das Unerträgliche an ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' ist Folgendes: die [[Quotations:Im Lande des Mahdi III|ersten beiden Kapitel]], 150 Seiten lang, gehören noch zum hervorragenden ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|zweiten Teil der Mahdi-Geschichte]]''; diese [[Quotations:Im Lande des Mahdi III|beiden relativ kurzen Kapitel]] sind unbedingt zu empfehlen. sie sollten auch daher, meiner Meinung nach, künftig wieder mal zusammen mit dem [[Quotations:Im Lande des Mahdi II|zweiten Teil]] Mahdis verlegt werden – nicht mit dem [[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|misslungenen Rest des III. Bandes]]. denn die ersten beiden Bände, sowie [[Quotations:Im Lande des Mahdi III|die ersten beiden kurzen Kapitel des heutigen III. Mahdi-Bandes]], entstanden ''zur selben Zeit'', und erschienen ''alle'' in der '''Hausschatz'''-Zeitschrift, genau in zwei Jahrgängen dieser Zeitschrift in jeweils 52 Wochenausgaben, und zwar in den Jahrgängen 1891/2 (''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Mahdi I]]'') und 1892/3 (''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|Mahdi II]]''). die gräßlichen und überlangen [[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|Kapitel 3 und 4 des III. Mahdi-Bandes]] entstanden, dagegen, erst drei Jahre später, in 1896, sind nie in der '''Hausschatz''' erschienen und wurden direkt für die Buchausgabe geschrieben. zusammen betragen [[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|die beiden überflüssigen Kapitel]] 350 monumentale Seiten, die meisten davon langweilig oder empörend schlecht: siehe hierzu eine ''[[Karl Mays schlechteste Zitate|Auswahl von schlechtesten Zitaten]]''!!! zwar gibt es auch in ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|Im Lande des Mahdi III]]'' viele interessante und gute Textstellen, doch insgesamt war der Roman eine große Enttäuschung für mich, und das Gegenteil davon, was ich erwartet hatte... (vergleiche hierzu | + | Ein anderer wäre in diesem Falle verloren gewesen; ich aber besaß noch eine ganze Fackel und traute mir zu, in den Exkrementen der Fledermäuse <ref>Vgl. vorangehendes Zitat</ref> meine Spur und durch dieselbe den Weg ins Freie zu finden. Das beruhigte mich. <ref>was May im bisherigen Verlauf von ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' geleistet und den Lesern geboten hat, ist eine '''berauschende ''Mischung''''' (!!!!!) von '''„Action“''' , Abenteuer – und '''''Komödie'''''. May ist wirklich ''hier'' in seiner '''''Höchst'''''form zu bewundern; ich hoffe, dass das so auch bis zum Ende des (''drei''bändigen!) Romans bleibt!!!! denn: ähnlich ''glänzend'' hat Karl May zum Beispiel auch den ''[[Quotations:Winnetou III|Winnetou III]]'' angefangen – er konnte jedoch sein eigenes hohes Tempo ''nicht'' über 500 Seiten lang durchhalten... was jedoch ''hier'', auf den ersten 230 Seiten von ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' May den Lesern bietet – das ist eine '''erzählerische ''Souveränität''''', die ich für '''''un'''''übertrefflich, ''eben'': '''''klassisch''''' halte!!!!! und May versteht es „nebenbei“, seine ''Action-Comedy'' mit naiv-''philosophischen'' und ''religiösen'' Höhepunkten ''zusätzlich'' zu bereichern: '''''zusammen''''' ergibt das eine '''''Mischung''''', die '''''nur''''' von Karl May stammen kann!!!!! hier erleben wir Karl May als den '''''perfekten''''', '''''reif'''''gewordenen Erzähler, der er in den meisten seiner '''früheren''' Romane ''nicht'' '''durch'''gehend war!!!! erst ''diese'' '''erzählerische''' Vollkommenheit im '''„alten“''' Stil der ''„Reiseerzählungen“'' ist es, glaube ich, die für Karl May den Weg bahnte zu seiner „schriftstellerischen Revolution“, also zu seinen '''''offen'''''kundig symbolischen, '''nach''' 1899 geschriebenen Werken (der gegenwärtige Roman entstand 1891-2). und was May in ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' ebenso erfolgreich ''kombiniert'', wie '''Action''' und '''Comedy''', ist seine übliche '''Selbstherrlichkeit''' mit seiner '''''ebenso''' charakteristischen'' (von der Literaturkritik jedoch schändlich '''''un'''''beachteten) '''''Selbst''-Ironie'''; ''diese '''Mischung''''' ist in ''Ansätzen'' auch in den schlechtesten Werken Mays vorhanden – jedoch eine solch ''hinreißende '''Harmonie''''' von '''überheblichem''' und '''selbstironischem''' Karl May, wie eben in diesem Buch (und exemplarisch im [[#S. 229|gegenwärtigen Zitat]]), habe ich selten erlebt!!!!! [Nachtrag aus dem Jahr 1999, als ich diesen Roman bereits zu Ende gelesen habe: May ist sich in ''diesem'' Band in großem und ganzem '''treu''' geblieben, ''bis zum Ende''. das heißt: ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Im Lande des Mahdi I]]'' kann berechtigt ein ''Meisterwerk'' genannt werden. und '''trotzdem''' würde ich es zu den ''kleineren'' Meisterwerken Mays zählen – also ''nicht'' zu den ''Allerbesten'' wie ''[[Quotations:Winnetou I|Winnetou I]]'', ''[[Quotations:Durchs wilde Kurdistan|Durchs wilde Kurdistan]]'' oder ''[[Quotations:Mein Leben und Streben|Mein Leben und Streben]]''. was ''erfreulich'' ist: inzwischen habe ich auch den ''zweiten'' Teil der Trilogie ''Im Lande des Mahdi'' gelesen; und dieser scheint mir ''noch besser, noch gediegener, noch hinreißender'' zu sein (abgesehen von einer kleinen Flaute zu Anfang des Bandes), als der gegenwärtige ''erste'' Teil – ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|Im Lande des Mahdi II]]'' kommt fast an ''[[Quotations:Winnetou I|Winnetou I]]'' heran!!! es bleibt abzuwarten, ob der ''dritte und abschließende'' Teil der Reihe dieses ''Höchst''-Niveau halten kann; aus meinen Kindheitserinnerungen, das heißt aus einer damals gelesenen und wahrscheinlich schlechten Übersetzung, ließe sich vermuten, ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' könnte der ''Höhepunkt'' '''schlechthin''' werden!!!] [wurde es aber nicht!! (Nachtrag aus dem Jahr 2000:) ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' ist einer der schlechtesten Romane, die ich je von May gelesen hab. wie schon [[Quotations:Winnetou II|Winnetou II]] und [[Quotations:Winnetou III|Winnetou III]] scheint ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' eines jener Werke zu sein, die man vielleicht als Kind noch mögen kann, die aber für einen Erwachsenen in dieser oder jener Hinsicht unerträglich sind: für die Reifgewordenen sind sie keine ernstzunehmende Literatur mehr. (Im Unterschied etwa zu den ''für jedes Lebensalter'' hervorragenden ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|Mahdi II]]'' und ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Mahdi I]]'', vom Spätwerk ganz zu schweigen!!) das Unerträgliche an ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III|Im Lande des Mahdi III]]'' ist Folgendes: die [[Quotations:Im Lande des Mahdi III|ersten beiden Kapitel]], 150 Seiten lang, gehören noch zum hervorragenden ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|zweiten Teil der Mahdi-Geschichte]]''; diese [[Quotations:Im Lande des Mahdi III|beiden relativ kurzen Kapitel]] sind unbedingt zu empfehlen. sie sollten auch daher, meiner Meinung nach, künftig wieder mal zusammen mit dem [[Quotations:Im Lande des Mahdi II|zweiten Teil]] Mahdis verlegt werden – nicht mit dem [[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|misslungenen Rest des III. Bandes]]. denn die ersten beiden Bände, sowie [[Quotations:Im Lande des Mahdi III|die ersten beiden kurzen Kapitel des heutigen III. Mahdi-Bandes]], entstanden ''zur selben Zeit'', und erschienen ''alle'' in der '''Hausschatz'''-Zeitschrift, genau in zwei Jahrgängen dieser Zeitschrift in jeweils 52 Wochenausgaben, und zwar in den Jahrgängen 1891/2 (''[[Quotations:Im Lande des Mahdi I|Mahdi I]]'') und 1892/3 (''[[Quotations:Im Lande des Mahdi II|Mahdi II]]''). die gräßlichen und überlangen [[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|Kapitel 3 und 4 des III. Mahdi-Bandes]] entstanden, dagegen, erst drei Jahre später, in 1896, sind nie in der '''Hausschatz''' erschienen und wurden direkt für die Buchausgabe geschrieben. zusammen betragen [[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|die beiden überflüssigen Kapitel]] 350 monumentale Seiten, die meisten davon langweilig oder empörend schlecht: siehe hierzu eine ''[[Karl Mays schlechteste Zitate|Auswahl von schlechtesten Zitaten]]''!!! zwar gibt es auch in ''[[Quotations:Im Lande des Mahdi III#|Im Lande des Mahdi III]]'' viele interessante und gute Textstellen, doch insgesamt war der Roman eine große Enttäuschung für mich, und das Gegenteil davon, was ich erwartet hatte... (vergleiche hierzu die wiederholt verlinkte Anmerkung!)]</ref><ref name="unwissend"/> |
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Revision as of 11:40, 10 September 2008
Kapitel 1 (Seite 49) <ref>Zitiert wird nach der Historisch-Kritischen Ausgabe (HKA) dieses Werks im Haffmans Verlag (1996). Der Text hat 542 Seiten in dieser Ausgabe. Gelesen von Faterson wurde das Buch 1998 (zum zweiten Mal, erstmals auf deutsch). Die erste Fassung dieser Zitatesammlung erschien 1998/9, neu erfasst fürs Internet wurde sie im Dezember 2000; im Juli 2008 erfolgte der Umzug dieser Zitatesammlung ins heutige Wiki-Format. Andere Leser und Besucher dieser Webseiten sind nun aufgerufen, diese Sammlung mit ihren eigenen Lieblingszitaten aus Im Lande des Mahdi I zu erweitern!</ref>
¶ Sollte dieser Mann vielleicht Abd el Barak sein? Gewiß! Er kam, um die Einnahmen der Kinder zu revidieren. Ich horchte gespannt nach hinten; es war, als sagte mir eine Ahnung, daß ich jetzt gebraucht werde. Ich fragte mich nicht, ob ich ein Recht oder gar eine Pflicht besäße, mich gegebenen Falls einzumischen; es war wie ein Naturgesetz in mir, dem ich mich zu überlassen hatte. ¶
--Faterson
S. 53
¶ Was nun geschehen sollte, das fragte ich mich nicht; ich hatte gehandelt, wie der Augenblick es erforderte, und wie ich es für richtig und meiner würdig hielt; die Folgen mußte ich natürlich auf mich nehmen, doch war mir vor ihnen nicht allzu bange. ¶
--Faterson
Kara Ben Nemsi auf S. 58
¶ »Wer Heilung finden will, muß aufrichtig sein.« ¶
--Faterson
Kara Ben Nemsi (ib.)
¶ »Hier bin ich nicht Mann, sondern Arzt. Wer Hilfe finden will, darf sich nicht vor meinen Augen scheuen.« ¶ <ref>der überlebensgroße Kara ben Jesus [Faterson]</ref>
--Faterson
S. 89
Und so sind sie alle, diese unwissenden <ref name="unwissend">Achtung! falls dieses eine Wort in dem Satz nicht drin wäre, hätte man Karl May sehr wohl bezichtigen können, er sei ein „christlicher“ Chauvinist!! zum Glück blieb diese Stelle die einzige auf diese Weise schlüpfrige, auf den 540 Seiten von Im Lande des Mahdi I...!!! [Nachtrag aus dem Jahr 2000: leider erwies sich May als „christlicher Chauvinist“ in den zwei missratenen, 350 Seiten langen und an die ursprüngliche Mahdi-Geschichte unsinnig angeleimten Abschlusskapiteln von Im Lande des Mahdi III: siehe hierzu die haarsträubenden Zitate aus Mahdi III in der Rubrik Mays schlechteste Zitate!!! jene Zitate sind im direkten Widerspruch zu Mays tolerantem Glauben, wie er wunderbar hier in Mahdi I oder Und Friede auf Erden! zum Ausdruck gebracht wurde; siehe hierzu das prächtige Zitat Reïs Effendinas in diesem Roman, im § 11!! tja, jeder Schriftsteller, auch der beste (und May gehört zu den allerbesten), schreibt ab und zu unsägliche, unerträgliche Dinge und produziert schlechte Literatur: May ist dies eben, leider, in den zwei überflüssigen Abschlusskapiteln von Mahdi III passiert... da hat er sich selber aus den Augen verloren und schrieb plötzlich, woran er selber kaum glauben konnte, wenn man das Zitat Reïs Effendinas (hier im § 11) oder Und Friede auf Erden! im Auge behält!!! (zum näheren Hintergrund des Missratens von Im Lande des Mahdi III vergleiche den neuesten Nachtrag [2000] zur Anmerkung #15 unten)] [Faterson]</ref> Moslemim, deren Frömmigkeit sich meist nur im gedankenlosen Herleiern einiger Gebete bethätigt, verbissene und verständnislose Menschen, welche mit Verachtung selbst auf ihre Glaubensgenossen herabsehen, falls diese nicht Mitglieder einer Verbrüderung sind. ¶
Kapitel 2 (Seite 101)
Sein [Murad Nassyrs] Verhalten zu mir war ganz gewiß auch mit die Folge eines gewissen Wohlwollens; das gab ich gerne zu; der eigentliche Grund desselben lag aber sicher in einer selbstsüchtigen Berechnung, die ich ihm freilich nicht übelnehmen konnte, da wir Menschen ja alle <ref>>> d. h.: einschließlich Kara Ben Nemsi, der Erzähler; dieser Auszug widerlegt wieder einmal die häufige, jedoch falsche Behauptung, der Erzähler in Karl Mays Werken sei ein „perfekter Übermensch“ !!!!</ref> mehr oder weniger Egoisten sind, wie jeder Aufrichtige gestehen wird. ¶
S. 123
Man soll den Menschen nicht nach dem beurteilen, was er ist, sondern darnach, wie er es geworden ist, dann wird manche Härte sich in Milde verwandeln, aber auch leider ebenso oft die Hochachtung sich in ihr Gegenteil verkehren.
Kara Ben Nemsi & Reïs Effendina auf S. 129
¶ »Nun, es giebt Schriftsteller, welche sehr gute Bücher schreiben, ohne dazu gute Titel zu finden, und umgekehrt giebt es andere, deren Kopf voller vortrefflicher Titel steckt, ohne daß sie eine gescheite Seite fertig bringen.«
»Das mag sein. Wie ist’s denn bei dir?«
»Wir haben in Deutschland eine Redensart, welche lautet: Rede, wie dir der Schnabel gewachsen ist! Verstehst du das?«
»Ja. Man soll offen und natürlich sprechen.«
»Gerade so schreibe ich.« ¶
S. 131
¶ Er [Reïs Effendina] sah mich von der Seite so gutmütig pfiffig an, daß ich fühlte, ich müsse ihn rasch lieb haben können. Er war kein bigotter Moslem; er besaß Lebhaftigkeit, Energie und Wohlwollen, wie ich beobachtet hatte. Das war kein träger, stumpfsinniger Orientale,<ref>vgl. Zitat von Seite 89</ref> der sein Nichts für etwas hält und nichts von Etwas wissen will. Ich wünschte wohl, die Reise mit ihm machen zu können. ¶
Reïs Effendina zu Kara Ben Nemsi auf S. 135
¶ »[...!] Du brauchst dich nicht zu genieren. Mein Nachbar hier ist mein Steuermann, und der Mann da mit der Peitsche mein Liebling, meine rechte Hand, welche alles thut, was ich befehle. Schon mancher Sklavenhändler und Sklavenbesitzer hat es auf seinem Rücken gefühlt, daß diese meine Hand schnell, willig und stark genug ist, meinen Wahlspruch auszuführen: Wehe dem, der wehe thut!« ¶
S. 135f
¶ »So bist du nicht auch Mitglied der frommen Kadirine?« fragte ich ihn [den Reïs Effendina].
»Nein. Ich bin überhaupt nicht Mitglied einer Bruderschaft. Muhammed war ein Prophet, und Johannes war ein Prophet. Allah ist die Liebe und die Gerechtigkeit, und dein Gott ist Allah. Wir Menschen sind alle Gottes Kinder; wir sollen einander lieben und gerecht gegen einander sein. Ich preise meinen Glauben nicht und schände keinen andern; ich mag nicht bekehren und lasse mich nicht bekehren. Meine Augen können nur das Irdische sehen und werden erst, wenn ich gestorben bin, das Himmlische erblicken. Warum soll ich darüber streiten, wer Gott in der rechten Weise anbetet? Wir sind eine einzige große Familie und haben einen einzigen Vater. Jedes Kind hat seine besonderen Gaben und Eigenschaften und spricht in seiner besonderen Art und Weise mit dem Vater. Gieb mir die Hand, Effendi! Du bist ein Christ, und ich bin ein Moslem; aber wir sind Brüder und gehorchen unserm Vater, weil wir ihn lieben!«
Er reichte mir seine Hand, und ich legte die meinige in dieselbe. <ref>ich behaupte: was hier Karl May den Reïs Effendina sagen läßt, sind in Wirklichkeit die Überzeugungen von – Karl May selbst!!!!! es sind jedoch solche Überzeugungen, die es Karl May als Schriftsteller nicht wagen kann, öffentlich zu verkündigen!!!!! Karl May war ja „ein evangelischer Volksschriftsteller“, noch dazu (in den Zeiten der Entstehung von Im Lande des Mahdi I) mit einer stark katholischen Leserschaft (im ›Deutschen Hausblatt‹, der Zeitschrift, in der der Erstdruck dieses Romans – in Fortsetzungen – erschien) – wie würden sich solche unorthodox religiösen Ansichten, wie jene eben hier vom Reïs Effendina wunderschön vorgetragenen, in einem solchen – ja, bigott evangelisch-katholischen – Milieu ausnehmen??!!!! deshalb, und nur deshalb, distanziert sich – recht ungeschickt – gleich im auf diesen Zitat folgenden Text der „eigentliche“ Erzähler (Kara Ben Nemsi, ergo Karl May) von dem hier vom Reïs Effendina Dargelegten; trotzdem ist es jedem Leser, der Karl May (vor allem den späten) gründlich kennt, völlig klar, dass Karl May nicht in jener Distanzierung, sondern eben hier, in den Worten des Reïs Effendina, aus vollem Herzen spricht!!!!! um dies zusammenzufassen: die Figur des Reïs Effendina dient Karl May dem Schriftsteller dazu, um durch sie solche Ansichten unverblümt an seine Leser zu bringen, die er ihnen durch Karl May als Handlungsfigur unmöglich vermitteln kann!!!! dies ist, nebenbei, ein weiterer Beweis, dass in Karl May sich nicht ausschließlich alles um die Figur des Erzählers dreht: in dieser Szene ist es eben der Reïs Effendina, der geistig überlegen ist – nur darf es Karl May der Schriftsteller nicht wagen, den Reïs Effendina auch offen als überlegen zu bezeichnen!!!!</ref> ¶
S. 136
Man ist nicht Lehrer, nicht Missionar durch Worte allein; man lehrt auch durch die That; ja die That wirkt oft mächtiger als das Wort, und zuweilen ist auch das Schweigen eine That, wenn auch nur eine That, welche Aergernis verhindert. ¶
Kara Ben Nemsi & Reïs Effendina auf S. 138
¶ »Also werden die Thäter bestraft werden?«
»Natürlich! Wehe dem, der wehe thut!« ¶ <ref>Vgl. Zitat von Seite 135</ref>
S. 140
¶ Der »Liebling« <ref>Vgl. zweiter Satz im Zitat von Seite 135</ref> wußte schon, was er in einem solchen Falle zu thun hatte; er fragte nicht, nicht einmal durch einen Blick, sondern strich ihm im Gefühle seiner Majestät, oder kürzer deutsch gesagt, seiner Peitschenoberlehensherrlichkeit die Karbatsche zweimal in solcher Weise über den Rücken, daß der Alte gewiß nicht wieder aufzubegehren wagte. ¶
S. 148
¶ »Schweig!« unterbrach er [Reïs Effendina] mich. »Das verstehe ich besser als du. [...]«
[...]
»Still!« unterbrach er mich abermals. »Ich weiß sehr wohl, was ich thue. Wehe dem, der wehe thut! Das ist der Grundsatz, nach welchem ich zu handeln pflege.« <ref>Vgl. Zitate von Seiten 135 und 138</ref> ¶
Kapitel 3 (Seite 155f)
Tausend und noch mehr Fragen mußte ich ihm [dem Reïs Effendina] beantworten; er war ein sowohl körperlich wie auch geistig reich begabter Mensch und begriff sehr leicht. Am leichtesten aber hatte er eingesehen, daß seine Kenntnisse sehr mangelhaft seien, natürlich dem Wissen eines Europäers gegenüber. Bei dieser Armut an realem Wissen war es freilich kein Wunder, daß ich jede seiner Fragen zu beantworten vermochte, und so kam es, daß er mich, was ich leider nicht verdiente, für einen Ausbund von Klugheit und Gelehrsamkeit hielt. Bei all dieser Hochachtung und den freundschaftlichen Gefühlen, welche er sichtlich für mich hegte, bewahrte er jene Zurückhaltung, welche dem Orientalen eigen ist, und die er seinem Range schuldig zu sein glaubte.
S. 172
Ich war schon jetzt, noch ehe ich den Grauschimmel sah, vollständig überzeugt, daß man ihn nicht richtig zu behandeln verstand. Selbst der feurigste Araberhengst ist, wenn man ihn zu nehmen weiß, fromm wie ein Kind. Warum sollte gerade dieser hier eine Ausnahme machen! ¶
S. 174
¶ Der Blick, welchen der Stallmeister jetzt auf mich warf, war wirklich köstlich. So mag ein Professor seine Quartaner ansehen, wenn es diesen einfallen sollte, ihn über die Art und Weise, wie man Kometen entdeckt, zu belehren. Er brach in ein helles Gelächter aus und rief:
»Falsch behandelt? <ref>Vgl. vorangehendes Zitat</ref> Wie meinst denn du, daß Pferde behandelt werden müssen?«
»Als Freunde, aber nicht als Sklaven ihrer Reiter. Das Roß ist das edelste Tier; es hat mehr Charakter als der Hund und der Elephant. Läßt es sich zwingen, so taugt es nichts, denn es hat auf seinen Adel verzichtet und ist eine gemeine, ehrlose Kreatur geworden.<ref>>> eine gelungene Analogie: Reiter = Lehrer, Professor; Pferd = Schüler, Student!!!!!</ref> Ein edles Pferd opfert sich auf; es sieht den sichern Tod vor Augen und sprengt ihm doch entgegen, um seinen Reiter zu retten. Es hungert und dürstet mit seinem Herrn; es freut sich und grämt sich mit ihm, könnte man fast sagen, wenn das Tier menschlicher Regungen fähig wäre. Es wacht für ihn, und wenn es eine Gefahr wittert, so zeigt es ihm dieselbe an. Bete einem edlen Rosse seine Sure in das Ohr; rufe das Wort des ›Zeichens‹ aus, und es wird mit dir wie ein Wind davonfliegen und nicht innehalten, bis es tot zusammenbricht!« ¶
S. 175
¶ »Um Allahs willen, was fällt dir ein! Du würdest den Hals brechen!«
[Kara Ben Nemsi:] »Fällt mir nicht ein! Es wird mir ein Vergnügen sein, dir zu beweisen, daß ihr dieses edle Pferd schlecht behandelt habt.<ref>>> dies ist ebenso ankotzend-narzistisch wie aufrichtig</ref> Rufe deinen Sohn und die Reitknechte herbei, damit sie lernen, wie man es machen soll!« ¶
S. 181
Während meine Hand nur niedliche Vertiefungen in dem Pillawberge zurückließ, riß der Haushofmeister ganze Gletscher, denen riesige Bergstürze folgten, los. Weißglänzende Reis-Firnen und großblockige Fleischmoränen verschwanden hinter seinem mächtigen Gebisse. Ich konnte nicht weiter essen, denn das Zusehen und Bewundern nahm meine ganze Thätigkeit in Anspruch.
S. 182
Das [die (von Kara Ben Nemsi als Medizin verordneten) tiefen Verbeugungen des dicken Vielessers <ref>Vgl. vorangehendes Zitat</ref>] waren so unbeschreibliche Anstrengungen und Bewegungen, daß mir, obgleich ich mich hütete, laut zu lachen, die Thränen über die Wangen liefen, natürlich nicht diejenigen des Schmerzes und der Traurigkeit. Das war die Strafe dafür, daß er mir in das Gesicht gesagt hatte, ich als Christ verschimpfiere das Zimmer mit den Kuransprüchen. Aber, aufrichtig gestanden, hatte die Rachsucht weniger Teil daran als der angeborene Schabernack. ¶
S. 200
Es stand zu erwarten, daß die andern <ref>= Gefährten, nicht Feinde (vgl. vorangehendes Zitat!)</ref> meiner Fährte folgen würden, und ich wollte sie äffen.
S. 214
[...]; hier aber war er [Selim] Gast, also ein Herr, welcher bedient wird.
Kapitel 4 (Seite 226)
¶ Nun ging es über die gähnenden Spalten hinweg, wieder in einen engen Gang, welcher leider auch voller Fledermäuse hing. Die Exkremente derselben bedeckten den Boden, über welchen wir mit den Händen krochen, und der Gestank wurde hier so abscheulich, so durchdringend, daß ich nahe daran war, dem Führer zu sagen, daß auch ich umkehren wolle. Die Massen dieser Tiere wurden immer dichter, und der Gang verengte sich mehr und mehr.
S. 229
Ein anderer wäre in diesem Falle verloren gewesen; ich aber besaß noch eine ganze Fackel und traute mir zu, in den Exkrementen der Fledermäuse <ref>Vgl. vorangehendes Zitat</ref> meine Spur und durch dieselbe den Weg ins Freie zu finden. Das beruhigte mich. <ref>was May im bisherigen Verlauf von Im Lande des Mahdi I geleistet und den Lesern geboten hat, ist eine berauschende Mischung (!!!!!) von „Action“ , Abenteuer – und Komödie. May ist wirklich hier in seiner Höchstform zu bewundern; ich hoffe, dass das so auch bis zum Ende des (dreibändigen!) Romans bleibt!!!! denn: ähnlich glänzend hat Karl May zum Beispiel auch den Winnetou III angefangen – er konnte jedoch sein eigenes hohes Tempo nicht über 500 Seiten lang durchhalten... was jedoch hier, auf den ersten 230 Seiten von Im Lande des Mahdi I May den Lesern bietet – das ist eine erzählerische Souveränität, die ich für unübertrefflich, eben: klassisch halte!!!!! und May versteht es „nebenbei“, seine Action-Comedy mit naiv-philosophischen und religiösen Höhepunkten zusätzlich zu bereichern: zusammen ergibt das eine Mischung, die nur von Karl May stammen kann!!!!! hier erleben wir Karl May als den perfekten, reifgewordenen Erzähler, der er in den meisten seiner früheren Romane nicht durchgehend war!!!! erst diese erzählerische Vollkommenheit im „alten“ Stil der „Reiseerzählungen“ ist es, glaube ich, die für Karl May den Weg bahnte zu seiner „schriftstellerischen Revolution“, also zu seinen offenkundig symbolischen, nach 1899 geschriebenen Werken (der gegenwärtige Roman entstand 1891-2). und was May in Im Lande des Mahdi I ebenso erfolgreich kombiniert, wie Action und Comedy, ist seine übliche Selbstherrlichkeit mit seiner ebenso charakteristischen (von der Literaturkritik jedoch schändlich unbeachteten) Selbst-Ironie; diese Mischung ist in Ansätzen auch in den schlechtesten Werken Mays vorhanden – jedoch eine solch hinreißende Harmonie von überheblichem und selbstironischem Karl May, wie eben in diesem Buch (und exemplarisch im gegenwärtigen Zitat), habe ich selten erlebt!!!!! [Nachtrag aus dem Jahr 1999, als ich diesen Roman bereits zu Ende gelesen habe: May ist sich in diesem Band in großem und ganzem treu geblieben, bis zum Ende. das heißt: Im Lande des Mahdi I kann berechtigt ein Meisterwerk genannt werden. und trotzdem würde ich es zu den kleineren Meisterwerken Mays zählen – also nicht zu den Allerbesten wie Winnetou I, Durchs wilde Kurdistan oder Mein Leben und Streben. was erfreulich ist: inzwischen habe ich auch den zweiten Teil der Trilogie Im Lande des Mahdi gelesen; und dieser scheint mir noch besser, noch gediegener, noch hinreißender zu sein (abgesehen von einer kleinen Flaute zu Anfang des Bandes), als der gegenwärtige erste Teil – Im Lande des Mahdi II kommt fast an Winnetou I heran!!! es bleibt abzuwarten, ob der dritte und abschließende Teil der Reihe dieses Höchst-Niveau halten kann; aus meinen Kindheitserinnerungen, das heißt aus einer damals gelesenen und wahrscheinlich schlechten Übersetzung, ließe sich vermuten, Im Lande des Mahdi III könnte der Höhepunkt schlechthin werden!!!] [wurde es aber nicht!! (Nachtrag aus dem Jahr 2000:) Im Lande des Mahdi III ist einer der schlechtesten Romane, die ich je von May gelesen hab. wie schon Winnetou II und Winnetou III scheint Im Lande des Mahdi III eines jener Werke zu sein, die man vielleicht als Kind noch mögen kann, die aber für einen Erwachsenen in dieser oder jener Hinsicht unerträglich sind: für die Reifgewordenen sind sie keine ernstzunehmende Literatur mehr. (Im Unterschied etwa zu den für jedes Lebensalter hervorragenden Mahdi II und Mahdi I, vom Spätwerk ganz zu schweigen!!) das Unerträgliche an Im Lande des Mahdi III ist Folgendes: die ersten beiden Kapitel, 150 Seiten lang, gehören noch zum hervorragenden zweiten Teil der Mahdi-Geschichte; diese beiden relativ kurzen Kapitel sind unbedingt zu empfehlen. sie sollten auch daher, meiner Meinung nach, künftig wieder mal zusammen mit dem zweiten Teil Mahdis verlegt werden – nicht mit dem misslungenen Rest des III. Bandes. denn die ersten beiden Bände, sowie die ersten beiden kurzen Kapitel des heutigen III. Mahdi-Bandes, entstanden zur selben Zeit, und erschienen alle in der Hausschatz-Zeitschrift, genau in zwei Jahrgängen dieser Zeitschrift in jeweils 52 Wochenausgaben, und zwar in den Jahrgängen 1891/2 (Mahdi I) und 1892/3 (Mahdi II). die gräßlichen und überlangen Kapitel 3 und 4 des III. Mahdi-Bandes entstanden, dagegen, erst drei Jahre später, in 1896, sind nie in der Hausschatz erschienen und wurden direkt für die Buchausgabe geschrieben. zusammen betragen die beiden überflüssigen Kapitel 350 monumentale Seiten, die meisten davon langweilig oder empörend schlecht: siehe hierzu eine Auswahl von schlechtesten Zitaten!!! zwar gibt es auch in Im Lande des Mahdi III viele interessante und gute Textstellen, doch insgesamt war der Roman eine große Enttäuschung für mich, und das Gegenteil davon, was ich erwartet hatte... (vergleiche hierzu die wiederholt verlinkte Anmerkung!)]</ref><ref name="unwissend"/>